Wenn ich zuletzt von den Problemen zum Schuljahresende hin gesprochen habe, so ging es zumeist darum, dass es sich beim Sammeln von Noten und Schreiben von Zeugniskommentaren um einen anstrengenden Prozess handelt. Heute möchte ich mich mal nicht zu diesem Aspekt äußern. Denn ein weiterer Punkt, der einem das Schuljahresende unnötig verkompliziert, ist der, nach dem Notenschluss noch weiterhin Unterricht erteilen zu müssen.
Autor: Laerari Seite 9 von 17
Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg
Der britische Komponist, Dirigent und Pianist Benjamin Britten (1913-1976) sagte einst: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“
Dieses Zitat enthält sehr viel Wahres. Es ist tatsächlich so, dass es nur wenig nützlich ist, wenn man nur bis zu einem gewissen Punkt lernt und dann die Beine hochlegt. Es ist, als würde man sich auf den eigenen Lorbeeren ausruhen. Dabei gibt es doch noch so viel mehr zu lernen.
Die Ferien sind vorüber und die Erschöpfung ist da…
Gerade erst sind zwei Wochen Ferien vorübergegangen und man möchte meinen, dass ich nun ausgeruht und voller Energie in die letzte Phase des Schuljahres starten sollte. Dem ist jedoch nicht so. In der Regel schreibe ich meine Artikel donnerstags. Dabei handelt es sich um meinen freien Tag (abgesehen selbstverständlich von den Wochenenden). Während ich hier vor dem Laptop sitze, muss ich feststellen, wie erschöpft ich mich plötzlich fühle. Ich möchte mich eigentlich nur hinlegen und gar nichts tun. Woher kommt dies aber, wo doch gerade Ferien waren?
Wie Sie meiner Vorstellungsseite entnehmen können, lebe und unterrichte ich derzeit in der Elfenbeinküste. Das Schulsystem, in welchem ich tätig bin, entspricht dem Frankreichs. In meinen beiden Artikeln „Schulsysteme – Ein frankoivorisch-deutscher Vergleich Teil I“ und „Schulsysteme – Ein frankoivorisch-deutscher Vergleich Teil II“ habe ich bereits über meine generellen Beobachtungen bezüglich der Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schulsysteme Deutschlands, Frankreichs und der Elfenbeinküste geschrieben.
Im Folgenden möchte ich nun genauer davon berichten, wie es ist, Englisch im Ausland zu unterrichten. Denn im französischen Schulsystem ist es üblich, dass eine Lehrperson ausschließlich ein Fach lehrt. Da es selbstverständlich auch hier Aspekte gibt, die die beiden Schulsysteme – das Deutschlands und das Frankreichs – gemein haben und in denen sich diese unterscheiden, werde ich dies mit in meinen Bericht einfließen lassen.
Die Ernährung im Schulalltag
Wie ich bereits in meinen Artikeln „Raus aus der Schokifalle – Ernährung im Unterrichtsalltag“ und „Gerichte für den Schulalltag – Gefülltes Pita-Brot“ berichtet habe, stellt sich die richtige Ernährung im Verlauf des Schulalltags oftmals als ein riesiges Problem dar. Durch viele unvorhergesehene Aufgaben aber auch Aufsichten, durch die die Pausen nicht immer ausreichend genutzt werden können, kommt dann oftmals das Essen viel zu kurz.
Einstieg
Wie aus meiner Vorstellungsseite hervorgeht, unterrichte ich derzeit an
einem französischen Lycée in der Elfenbeinküste. Aus diesem Grund trat eine Leserin mit der Idee an mich heran, einen Vergleich zwischen meinem derzeitigen und dem deutschen Schulsystem vorzunehmen. In diesem zweiten Teil meiner Miniserie möchte ich nun vertiefend auf den Schulalltag eingehen wie auch auf die Besonderheiten einer französischen Schule im Ausland.
Müde Reaktionen
Kündigen wir unserer Unterrichtsklasse an, dass wir in der nächsten Zeit unter anderem Gedichte behandeln werden, so ist die Reaktion zumeist dieselbe. Ein unwirsches Murren, ein „Och, nee.“ oder ähnliche müde Reaktionen. Nur selten löst eine derartige Ankündigung Begeisterungsstürme aus. Das Unterrichten von Gedichten muss dabei gar nicht verstaubt sein. Man muss sich nur zu helfen wissen.
Ein unvermeidbares Übel
Ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit einer Lehrkraft ist das Korrigieren von Klassenarbeiten und/oder Klausuren, Tests und ähnlichen Wissensüberprüfungen. Das Evaluieren gehört einfach zu diesem Beruf dazu. Dabei ist es unerheblich, ob diese Tests oder Arbeiten benotet werden oder nicht. Für jegliche Form der Überprüfung des Wissens oder der Kompetenzen müssen wir Zeit aufwenden. Mal mehr, mal weniger. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei der Korrektur um etwas, was unausweichlich ist.
Die Wichtigkeit von Verbindungswörtern
Ein Teil der Spracharbeit speziell im Fremdsprachenunterricht fällt dem besseren Ausdruck zu, zumindest sollte dies der Fall sein. Dazu gehört auch die Vermittlung von Verbindungswörtern (linking words aber auch connecting words genannt).
Langzeitwirkungen des Lehrer*innentuns
Bereits mehrmals habe ich mich auf diesem Blog zu berühmten Zitaten geäußert. (Siehe hierzu beispielsweise „So gut werde ich doch niemals… – Von Selbstzweifeln“ oder „Von der Lehrkraft als Wundertäter*in…“.) Das heutige Zitat stammt vom US-amerikanischen Historiker und Kulturphilosophen Henry Brooks Adams (1838-1918). Zwar hat er nicht ganz einwandfrei gelebt, nichtsdestotrotz hat er sich in solcherart zum Wirken einer jeden Lehrkraft geäußert, dass ich seine Aussage nicht ignorieren möchte. Denn er meinte einst: „Ein Lehrer arbeitet für die Ewigkeit. Niemand kann sagen, wo sein Einfluß endet“.


