Es ist noch kein (Fremdsprachen-)Lehrer vom Himmel gefallen.

Kategorie: Gerichte für den Schulalltag

Morgens halb 10 in… der Schule

Die Ernährung im Schulalltag

In der Vergangenheit habe ich hier bereits mehrere Rezepte veröffentlicht, die ich selbst kreiert habe und die mir im Schulalltag helfen, nicht völlig ausgehungert durch den Tag zu gehen. Denn wie ich bereits in jenen Artikeln „Raus aus der Schokifalle – Ernährung im Unterrichtsalltag“, „Gerichte für den Schulalltag – Gefülltes Pita-Brot“ und „Gerichte für den Schulalltag – Kartoffelpuffer 3.0“ beschrieb, kommt eine ausgewogene Ernährung im Arbeitsalltag vieler Lehrkräfte oft zu kurz.

Da mich dies unzufrieden stimmte, habe ich begonnen, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Was könnte ich essen, was mich länger satt hält und mir die notwendige Energie gibt? Schließlich ist der Arbeitsalltag einer Lehrkraft kein Zuckerschlecken. Noch dazu haben Lehrer*innen in der Regel auch nicht die vollen Minuten einer Pause zur Verfügung stehen, so wie diese im Stundenplan angegeben sind. Denn nur allzu oft, muss man da von einem Raum zum anderen hetzen oder Schüler*innen haben im Anschluss an den Unterricht noch eine Frage oder man hat Aufsicht oder, oder, oder… Die Liste mit den Dingen, die Lehrer*innen vom Essen abhalten (können), ist wirklich nur allzu lang.

Mein Pausen“snack“

Zwischen 9:25 Uhr und 9:45 Uhr habe ich an meiner Schule eine längere Pause. An zwei Tagen in der Woche habe ich im Anschluss daran drei bis vier Stunden Unterricht ohne eine erneute längere Unterbrechung. Es stehen mir nur 5-Minuten-Pausen zur Verfügung. 

Nur allzu oft war ich gen Ende dieser längeren Unterrichtsblöcke im Anschluss an die größere Pause so ausgehungert, dass ich Schwierigkeiten hatte, konzentriert zu bleiben. Also musste für diese längere Pause ein Gericht her, welches mich mit vielen verschiedenen für den Körper wichtigen Nährstoffen versorgte. Noch dazu durfte es nicht zu schwer im Magen liegen, um mich nicht unnötig zu ermüden. Das Endergebnis war ein Möhren-Käse-Salat. Diese Kreation möchte ich hier heute vorstellen.

Selbstverständlich bin ich keine ausgebildete Ökotrophologin und somit kein Profi in Sachen Ernährung. Ich kann hier nur von meiner eigenen Erfahrung und dem mittelmäßigen Wissen sprechen, welches ich in diesem Bereich besitze.

Möhren-Käse-Salat à la Lærari

Seit mehreren Monaten bereite ich diesen Salat nun bereits zu und er hat mich stets ausreichend satt gehalten. Ich kann diesen also mit gutem Gewissen als eine für die Schule geeignete Zwischenmahlzeit empfehlen. Selbstverständlich müssen Sie aber für sich selbst herausfinden, ob dies auch bei Ihnen der Fall ist. Schließlich ist jeder Körper anders.

Vorab noch eine Anmerkung: Würde ich diesen Salat zu Hause zubereiten, würde ich noch Zwiebelwürfel und/oder gehackten Knoblauch zugeben. Da ich in der Schule aber tunlichst vermeiden möchte, nach Knoblauch oder ähnlichem zu riechen, bleibt der Salat in der Schule frei von diesen Zutaten.

Das Rezept:

Zutaten für eine Portion Salat:

Für den Salat:

Die Zutaten
  • 2 mittelgroße Karotten
  • einige Blätter eines Salats nach Wahl (z.B. Romanasalat, da dieser länger frisch bleibt)
  • ca. 40 Gramm eines Hartkäses (z.B. Pecorino oder Parmesan)

Für das Dressing:

  • ca. 1 EL Balsamico-Essig
  • ca. 1 EL Olivenöl
  • ca. 1/2 TL Senf
  • eine Prise Salz
  • eine Prise gemahlener Pfeffer

Zubereitung des Salats:

Die Karotten werden zunächst geschält und dann grob auf einer Gemüsereibe gerieben. Anschließend wird der Hartkäse ebenfalls grob gerieben. Waschen Sie dann die Salatblätter, lassen Sie diese gut abtropfen und schneiden Sie diese anschließend in schmalere Streifen.

Die zubereiteten Zutaten

Für das Dressing verrühren Sie zunächst den Essig, das Öl und den Senf miteinander. Würzen Sie dann mit Salz und Pfeffer.

Anschließend werden die geriebenen Karotten, der geriebene Käse und die Salatstreifen zum Dressing hinzugegeben. Verrühren Sie nun das Ganze langsam (damit die Käsestreifen noch relativ intakt bleiben) und ausgiebig, damit alle Zutaten etwas vom Dressing abbekommen. 

Fertig!

Ich wünsche einen guten Appetit!

Das Endergebnis

Tipp: Um morgens Zeit zu sparen, bereite ich die Karotten, den Käse und die Salatblätter schon abends zu. Dann muss ich vor der Schule nur noch das Dressing zubereiten und kann dann direkt schon alles vermischen. Das ist in ungefähr fünf Minuten erledigt.

Da die Zutaten zuvor im Kühlschrank standen, habe ich den fertigen Salat während meiner ersten beiden Unterrichtsstunden bisher stets in meiner Schultasche gelassen. Sollten die Temperaturen jedoch zu stark ansteigen, so würde ich doch empfehlen, ihn vor Verzehr auch in der Schule im Kühlschrank – so vorhanden – zu lagern.

Abschließend…

Nun würde mich interessieren, wie Ihnen dieser Salat geschmeckt hat. Auch würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir über Gerichte schreiben, die Sie im Unterrichtsalltag essen und die Sie ausreichend lange satt halten. Schreiben Sie mir gerne Ihren Kommentar. 

Abbildungsverzeichnis

  • Abbildung 1: Die Zutaten (Quelle: eigene Darstellung)
  • Abbildung 2: Die zubereiten Zutaten (Quelle: eigene Darstellung)
  • Abbildung 3: Das Endergebnis (Quelle: eigene Darstellung)

Gerichte für den Schulalltag – Kartoffelpuffer 3.0

Die Ernährung im Schulalltag

Wie ich bereits in meinen Artikeln „Raus aus der Schokifalle – Ernährung im Unterrichtsalltag“ und „Gerichte für den Schulalltag – Gefülltes Pita-Brot“ berichtet habe, stellt sich die richtige Ernährung im Verlauf des Schulalltags oftmals als ein riesiges Problem dar. Durch viele unvorhergesehene Aufgaben aber auch Aufsichten, durch die die Pausen nicht immer ausreichend genutzt werden können, kommt dann oftmals das Essen viel zu kurz. 

Gerichte für den Schulalltag – Gefülltes Pita-Brot 

Die Ernährung im Schulalltag

Gefülltes Pita-Brot

Wie ich bereits in meinem vorhergehenden Artikel „Raus aus der Schokifalle – Ernährung im Unterrichtsalltag“ berichtet habe, stellt sich die richtige Ernährung im Verlauf des Schulalltags oftmals als ein riesiges Problem dar. Durch viele unvorhergesehene Aufgaben aber auch Aufsichten, durch die die Pausen nicht immer ausreichend genutzt werden können, kommt dann oftmals das Essen viel zu kurz. 

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