Es ist noch kein (Fremdsprachen-)Lehrer vom Himmel gefallen.

Autor: Laerari Seite 11 von 17

Corona in der Schule – ein Auf und Ab

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Wie können es sicher alle nicht mehr hören…

Das Coronavirus

Lange habe ich mich davor gesträubt, über diese Thema zu schreiben, da einfach überall davon gesprochen wird. Jedoch wird hierdurch deutlich, dass es einfach unumgänglich ist: Corona. Covid-19 dominiert derzeit einfach einen Großteil des Weltgeschehens. Immer wieder hoffen wir auf eine Verbesserung, um dann doch wieder enttäuscht zu werden. Selbst das Impfen hat sich nun als nicht 100%iges Hilfsmittel erwiesen. Inzwischen tauchen immer wieder neue Varianten auf und die Politiker*innen sprechen von immer neueren Wellen. Und selbstverständlich ist auch die Schule nicht von diesem Virus verschont geblieben. 

Hier möchte ich mal einen kurzen Überblick geben, wie in unserer Schule mit der Pandemie umgegangen wurde und wird.

Alle Jahre wieder… – Gute Neujahrsvorsätze

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Gute Vorsätze – geliebt und gehasst

Gute Vorsätze. So sehr sie doch immer wieder verteufelt und als wenig wirksam betrachtet werden, so sehr greifen wir doch immer wieder auf diese zurück, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt. Auch ich, als Lehrerin, kann mich nicht von der alten Tradition freimachen, für das neue Jahr gute Vorsätze zu fassen. Ich habe selbstverständlich auch gelesen, dass wir nicht allzu viele Vorsätze auf einmal ergreifen sollten. Sonst ist deren Umsetzung schon vorab zum Scheitern verurteilt. Für das kommende Jahr habe ich mir insbesondere einen Aspekt vorgenommen. Im Folgenden möchte ich genauer ausführen, um welchen es sich handelt und warum ich diesen gewählt habe.

Wie ein Bleistift Abhilfe schaffen kann

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Korrekturen über Korrekturen

So ziemlich jede Lehrkraft kennt das Problem mit Bergen an Korrekturen, die sich vor einem auftürmen. Dabei erweist sich die schnelle Bewältigung dieser Stapel oftmals als ein Ding der Unmöglichkeit. Nur allzu oft liegt dies daran, dass man selbstverständlich nicht nur gemäß dem Motto Pi mal Daumen korrigieren sollte. Stattdessen sollte die Benotung gerechtfertigt sein. Das Stichwort hierbei ist „gerecht“. Die Schüler*innen sollten begreifen können, warum sie für ihre Leistung die jeweilige Note erhalten haben.

Focus To-do – eine super Ergänzung

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Konzentrationsprobleme im Arbeitsalltag

Fokus. Genau hierbei handelt es sich um einen sehr wichtigen Aspekt im Arbeitsleben. Schaffen wir es, uns erfolgreich auf unsere Aufgaben zu fokussieren, so kommen wir allgemein besser mit unseren Aufgaben voran. Gleichzeitig handelt es sich hierbei jedoch auch um ein großes Problem. Schließlich sind wir von einer großen Anzahl an Dingen umgeben, die uns ablenken können. Das Internet strotzt deshalb nur so vor Ideen und Ratschlägen, um sich besser auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren.

Von der Lehrkraft als Wundertäter*in…

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„Selbstverständliche“ Wunder

Die österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830-1916) sagte einst: „Vom Arzt und vom Lehrer wird verlangt, daß er Wunder tue, und tut er sie – wundert sich niemand“. 

Stress vor dem Notenschluss – Ich bin einfach nur müde!

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Vor dem Trimesterende ist nach dem Trimesterende

Müde am Arbeitsplatz

Nachdem wir in der vergangenen Woche alle unsere Noten in das schuleigene System einzutragen hatten, vollzogen sich diese Woche die Notenkonferenzen. In meinem Fall bedeutete dies an drei Abenden länger in der Schule zu bleiben. Die Benotung meiner Klassen letzte Woche hat sich dabei in einigen Fällen deutlich hingezogen. So sehr, dass ich noch am Freitag der vergangenen Woche, dem Tag des Notenschlusses, Klassenarbeiten in einer Klassenstufe zu korrigieren hatte. 

Die Ursachen für das Problem

Dies lag speziell daran, dass ich in diesem Jahrgang gleich drei Klassen habe (insgesamt 83 Schüler*innen) und bisher nicht kontinuierlich den Aufwand betreiben wollte, drei verschiedene Klassenarbeiten zu gestalten, um die Kommunikation untereinander zu verhindern. Da eine dieser Klassen extrem langsam ist, zog sich somit auch für die anderen zwei Klassen deren Klassenarbeit immer weiter nach hinten. Und schon hatte ich den Salat. Auch mit drei Tagen Unterschied (zwei Klassen schrieben am Dienstag, eine andere am Freitag), hatte ich die letzten Tage vor dem Notenschluss also immer noch einen Haufen Korrekturen zu bewältigen.

Auch hatte ich zu Beginn des Schuljahres doch recht lange gewartet, bis ich mit dem Schreiben von Klassenarbeiten begonnen habe. Da wir in den Oberstufenklassen mindestens drei Klausuren pro Trimester einsetzen sollen, die jeweils eine der vier Hauptkompetenzen (also Hör- und Leseverstehen sowie mündlicher und schriftlicher Ausdruck) überprüfen, bleibt meist aber gar nicht soviel Zeit. Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass ich die Überprüfungen dennoch gut eingeplant hatte. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war der erhebliche Unterschied zwischen den Niveaus und der Arbeitsweise der einzelnen Klassen einer jeweiligen Klassenstufe. Das hat meine Planung doch erheblich durcheinander gebracht.

Zwar habe ich es geschafft, jedoch hat mir dies erneut eine Lehre erteilt. Das ist die, nicht noch auf den letzten Drücker Klassenarbeiten schreiben zu wollen. Denn nach Abschluss der Noten, haben wir hier für jede/n einzelne/n Schüler*in einen finalen Kommentar zu schreiben, in welchem wir uns zum Arbeitsverhalten und dem Betragen im Unterricht äußern. Bei einer Anzahl von Schülern*innen von derzeit 148, brauchte ich hierfür natürlich Zeit. 

Von Tag zu Tag

Da nicht alle Notenkonferenzen am selben Tag stattfanden, hangelte ich mich somit so ziemlich von einem Tag zum nächsten. Schlussendlich habe ich auch dies geschafft. Jedoch merke ich bereits seit dem vergangenen Wochenende, dass ich einfach nur ausgelaugt und geschafft bin. Das Aufstehen am Morgen war somit zuletzt mit einigem Kraftaufwand verbunden.

Glücklicherweise hatte ich meine Unterrichtsinhalte schon soweit im Voraus geplant, dass ich neben den Korrekturarbeiten usw. nicht auch noch die Unterrichtsplanung zu bewältigen hatte. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich zuletzt soweit geschafft, dass ich mich schon für das Erteilen der Kopieraufträge kaum noch aufraffen konnte. Schließlich musste ich die erstellten Arbeitsblätter zu Hause ja noch auf einen USB-Stick ziehen. Dass mich das schon viel Energie gekostet hat, zeigt, wie ausgelaugt ich zuletzt nur noch war.

Meine Lehre aus dem Dilemma

Was ich daraus natürlich deutlich als Lehre gezogen habe, ist, dass ich nicht mehr zu lange mit den Überprüfungen warten darf. Gerade Klassenarbeiten und Klausuren, die nicht grundlegend auf den Inhalten einer Unterrichtseinheit aufbauen, müssen nicht verschoben werden, nur weil die Beendigung einer Unterrichtseinheit länger gedauert hat als geplant. Meine Klassen werden somit bereits in der kommenden und der darauffolgenden Woche Klassenarbeiten bzw. Klausuren schreiben, um den Stress meinerseits deutlich zu reduzieren. Schließlich habe ich diese Überprüfungen ja auch noch zu korrigieren. 

Gerade bei zu schreibenden Texten kann das nunmal länger dauern. Dementsprechend versuche ich hier nun grundlegend etwas zu ändern. In Anbetracht dessen, dass es Lehrkräfte gibt, die bereits zwei Wochen nach Beginn des Schuljahres Klassenarbeiten schreiben, so muss ich mich diesbezüglich nicht schlecht fühlen, wenn ich ebenfalls schneller vorangehe. Zudem bleibt bei einer Einteilung des Schuljahres in Trimestern statt Semestern mit einer erhöhten Anzahl an Klassenarbeiten bzw. Klausuren pro Trimester (im Vergleich zu den Schulsystemen in den Bundesländern, in denen ich bereits unterrichtet habe) eben nicht viel Zeit, um wirklich alle Verpflichtungen zu respektieren. Und letzten Endes hängt hiervon ja auch meine Gesundheit ab. Denn einen Erschöpfungszustand wie den augenblicklichen möchte ich wirklich nicht dauerhaft erleben.

Abbildungsverzeichnis

Man kann es nicht allen recht machen!

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Ein Traum aller Lehrer*innen?!

Robin Williams, Michelle Pfeiffer und Hilary Swank als Lehrer*innen

Robin Williams in „Der Club der toten Dichter“, Michelle Pfeiffer in „Dangerous Minds – Wilde Gedanken“ und Hilary Swank in „Freedom Writers“ – sie alle verkörpern in diesen Filmen Lehrkräfte, die ihren Schülern*innen auf unkonventionelle Art und Weise verhelfen, zu begeisterten Lernern*innen zu werden. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um einen grundlegenden Wunsch vieler Lehrpersonen: durch die eigene Art die Unterrichtsinhalte aufzubereiten und darzubieten alle Schüler*innen zum Mitmachen zu begeistern.

Wunsch vs. Wirklichkeit – Es dauert immer länger

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Planung ist das halbe Leben…

Planung vs. Realität

„Mit zehn Minuten Planung sparen Sie ca. eine Stunde Zeit am Tag!“ Setzt man sich mehr mit dem Thema Zeitmanagement auseinander, so stößt man unausweichlich auch auf diesen Satz. Grundsätzlich lässt sich nichts dagegen sagen, dass das bewusste Planen hilft, den Tag und die zu erledigenden Aufgaben effektiver zu strukturieren. Gleichzeitig klingt dieser Satz danach, als würde einem durch das gezielte Planen plötzlich alles viel schneller von der Hand gehen. Aus leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass dem unglücklicherweise nicht so ist…

Wissensschnorrer*innen und wie man mit ihnen umgeht

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Die individuelle Arbeitshaltung

Genau wie jeder andere Betrieb, setzt sich auch das Lehrerkollegium aus unterschiedlichen Menschen zusammen. Dabei ist deren Arbeitshaltung selbstverständlich genauso verschieden. Manche bevorzugen für sich allein zu arbeiten. Andere hingegen ziehen dem ein Arbeiten im Team und den regen Austausch von Materialien und Ideen vor. Und dann gibt es eine dritte Gruppe, bei der es sich (in der Regel) um eine Minderheit handelt: die der „Wissensschnorrer*innen“. Im folgenden geht es darum, um wen ich sich hierbei handelt und wie man mit diesen Menschen umgeht.

Das Problem mit dem Neinsagen

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Viele tolle Möglichkeiten

Just say no

Die Schule bietet neben den vielen Verpflichtungen auch eine Mehrzahl an Möglichkeiten. Dazu kann es gehören, (freiwillig) eine Position zu besetzen oder aber gemeinsam mit einem Team an einem Projekt zu arbeiten. Das Problem ist jedoch, dass wir Lehrkräfte bereits grundlegend viele Aufgaben zu bewältigen haben. Nehmen wir nun noch alle anderen Möglichkeiten an, so riskieren wir eine zu hohe Belastung. Wenn noch dazu Kollegen*innen mit Bitten an uns herantreten, kann dies das Fass schnell zum Überlaufen bringen. Da hilft dann nur ein „Nein“ beziehungsweise eine ablehnende Antwort. Genau hierbei handelt es sich oftmals um das größte Problem.

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