Inhalte selbst erstellen. In diesem Bereich streiten sich die Geister. Von Lehrkräften über Fachleiter*innen bis hin zu (Fachdidaktik-)Dozenten an der Universität gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Darf man selbst Texte für den Unterricht erstellen oder nicht? Ich vertrete die Meinung: Ja, man darf.
Kategorie: Arbeitsalltag Seite 12 von 13
Musik im Fremdsprachenunterricht
? Fremdsprachen lassen sich selbstverständlich auf vielfältige Art vermitteln. Statt nur mit dem Lehrwerk zu arbeiten, ist es für die Schülerschaft interessanter, wenn diese Form des Lernens mit anderen unterfüttert oder auch mal gänzlich ersetzt wird. Dabei bietet sich neben (Kurz-)Filmen, (Kurz-)Geschichten, Gedichten und dergleichen auch der Rückgriff auf die Musik an. Diese weckt erwiesenermaßen Emotionen in uns, wodurch die Arbeit mit der Fremdsprache besser im Gehirn verankert wird. Dies liegt unter anderem daran, dass die Sprache mit einer Melodie kombiniert ist. Entspricht diese dazu noch ungefähr dem von den Schülern*innen bevorzugten Musikgenre, so fällt eine Verknüpfung mit dem Vorwissen noch leichter.
Mitunter bitten Schüler*innen die Lehrperson darum, etwas zu verändern, beispielsweise, die Vokabelliste für den anstehenden Test zu kürzen, das Datum für eine Klassenarbeit zu ändern oder aber ein Thema völlig umzuschmeißen. Machen Sie nie den Fehler, diesem Bitten spontan nachzugeben. Allzu oft folgt im Anschluss an die Stunde die Erkenntnis, dass dies eine Fehlentscheidung war. Zu diesem Zeitpunkt kann man dies jedoch nicht mehr revidieren. Im Verlauf der eigenen Planung hat man sich schließlich etwas dabei gedacht und somit sollte man auch dabei verbleiben.

(letzter Zugriff: 26. Februar 2021)
Was ich als einen der schlimmsten Aspekte in meinem Leben als Lehrerin erfahren musste, ist mein unterschwelliger Wunsch, die „perfekte“ Lehrerin zu sein – was immer das auch sein mag. Immer wieder muss ich den Tatsachen ins Gesicht schauen, dass dies einfach nicht existiert.
Der Punkt des Classroom Managements ist ein Bereich, in dem ich selbst nach wie vor Probleme habe. Allgemein sollte die Lehrkraft im Zentrum des Unterrichtsgeschehens stehen und dieses untere Kontrolle haben. Genau das ist jedoch oftmals das Problem. Jede Klasse hat ihre Eigenarten und individuellen Probleme. Das ist unabhängig von der Schulform der Fall; in Schulen mit Schülern*innen aus schwierigen Verhältnissen, aber auch Privatschulen, in denen ich doch mehr Wohlstandsverarmung gesehen habe.
Ein heikles Thema im Bereich Schule ist der Umgang mit Kollegen und der Schulleitung. Natürlich ist ein gutes Verhältnis mit den Kollegen und der Schulleitung wichtig. Die Schule ist aber quasi wie ein Betrieb. Und genauso wie in jedem anderen Unternehmen auch, kann es hier ebenfalls zu zwischenmenschlichen Problemen kommen. Diese können unter den Kollegen*innen bestehen aber natürlich auch zwischen den Lehrkräften und der Schulleitung oder sogar innerhalb der Schulleitung. Anders als im Privatleben kann man diesen Personen jedoch meist nicht aus dem Weg gehen.
Im Moment bin ich (mal wieder) krank. Doch, obwohl es mir gar nicht gut geht, werde ich dieses eine blöde Gefühl nicht los: Melde ich mich krank, fühle ich mich jedes Mal wie eine Lügnerin, wie eine Schwänzerin, als würde ich eigentlich nur blau machen wollen. Ich scheine mit diesem Gefühl nicht alleine zu sein, denn auch andere Lehrkräfte haben mir auch andere dies bestätigt.
Lehrersein. Ist dies nun ein Beruf oder mehr eine Berufung? Etwas, was eine Berufung ist, scheint mir doch etwas zu sein, was grundlegend das Leben bestimmt. Und so kommt es mir als Lehrkraft oftmals so vor, als hätte man gar keine Zeit mehr für sich selbst. Es gibt immer noch etwas zu tun. Das Klischee, dass man als Lehrkraft ja sooo viel Zeit hätte, gehört definitiv der Vergangenheit an, auch wenn es mitunter garantiert noch Lehrer*innen gibt, die nach wie vor nach dieser alten Methode arbeiten und leben. Die Frage ist aber dennoch, ob der Lehrerberuf dauerhaft das ganze Leben bestimmen darf bzw. ob man dies akzeptieren will.
Von Beginn des Studiums an sammeln sich so einige Zettel an, die doch alle unendlich interessant und wichtig erscheinen. Da werden alle Arbeitsblätter aufgehoben, die man von da an erhält, da diese „eines Tages vielleicht helfen könnten“. Wenn dieser Tag dann aber kommt, findet man besagtes Arbeitsblatt dann aber meist doch nicht wieder. Was kann man also tun?
Unglücklich, aber kein Beinbruch
Mitunter kommt es zu Fehlern an der Tafel. Diese können verschiedentlich geartet sein: Rechtschreibfehler oder aber solche auf inhaltlicher Ebene. Wenn es dazu kommt, sollte man sich zunächst einmal nicht stressen!!!
