Es ist noch kein (Fremdsprachen-)Lehrer vom Himmel gefallen.

Autor: Laerari Seite 6 von 17

Und wieder eine nutzlose Fortbildung… – Oder doch nicht?

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Fortbildungen, ein zweischneidiges Schwert

Fortbildungen. Dieses Wort trifft nicht bei allen Lehrkräften auf Gegenliebe. Speziell dann nicht, wenn der Mehrwert dieser Fortbildungen den Teilnehmern*innen kaum ersichtlich ist. Ich habe bereits an Fortbildungen teilgenommen, bei denen es auch gereicht hätte, das Ganze als .pdf in Form einer E-Mail zu versenden. Und obwohl ich den Austausch mit anderen Lehrkräften sehr schätze, so erschloss sich mir der Mehrwert jener Präsenzveranstaltungen nicht. Im Endeffekt kam es mir doch eher als Zeitverschwendung vor.

„Man muss sie nur richtig motiveren“ und andere Mythen

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Wie schafft man es, die Schüler*innen für den eigenen Unterricht zu interessieren?

Mit dieser Frage wurde ich bereits zu Beginn meiner Ausbildung zur Fremdsprachenlehrerin konfrontiert. Die Antwort, die ich hierbei wohl am häufigsten gehört habe, war: „Der Unterricht muss nur interessant genug gestaltet werden.“ Diese Devise übernahm ich dann auch direkt. Wenn meine Unterrichtsinhalte nur spannend und motivierend genug wären, dann würde das Interesse der Schüler*innenschaft schon folgen. Dachte ich.

Und dann ging gar nichts mehr…

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Als ich am 17.10.2020 mit dem Schreiben auf Lærari.com begann, handelte es sich hierbei um mein persönliches Projekt. Dieses hat sich über die Zeit hinweg zu einer Passion entwickelt. Jeden Samstag veröffentlichte ich hier einen Artikel zu allem rund um den Lehrberuf. Nicht nur bereitete mir dies Freude, es erfüllte mich auch mit einer gewissen Art von Stolz zu wissen, dass ich es trotz der vielen Arbeit, die der Lehrberuf mit sich bringt, dennoch schaffte, wöchentlich einen Blogbeitrag zu schreiben und zu publizieren.

Update: Kampf gegen das Chaos

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Zählen der Stunden

Seit dem 07. November 2022 führe ich inzwischen bereits Buch darüber, wieviele Stunden ich wöchentlich für die Schule arbeite. Grund hierfür war meine Feststellung, dass ich derzeit einfach zu viel Zeit am Schreibtisch – sowohl in der Schule als auch zu Hause – zubringe. Bei meinen Berechnungen beziehe ich sowohl die Unterrichtsstunden mit ein als auch alle anderen mit Schulaufgaben zugebrachten Stunden. Und das Ergebnis gibt mir recht…

Sprachlosigkeit nach den letzten Ereignissen

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Schockierende Nachrichten

Am vergangenen Dienstag, dem 10. Januar 2023, berichteten die Medien darüber, dass eine Berufsschullehrerin in Ibbenbüren (Westfalen) von einem Schüler angegriffen worden war. Diese befand sich zu diesem Zeitpunkt allein in einem Klassenzimmer. Dabei habe der Täter so oft auf die Lehrerin eingestochen, dass sie noch am Tatort ihr Leben verlor. Was der Grund für diese Tat ist, ist bisher noch nicht offiziell bekannt. 

Wie findet man als Lehrer*in Erholung?

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Diese Frage treibt mich in letzter Zeit immer mehr um. Denn ich fühle mich permanent überarbeitet. Stets habe ich das Gefühl, nicht alles schaffen zu können. Immer bleibt noch etwas liegen. Meine To-do-Liste ist nie ganz abgearbeitet. Und solange ich nicht all diese Aufgaben erledigt habe, schaffe ich es auch nicht, mir Erholung zu gönnen. 

Der Gedanke „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ ist scheint‘s so stark in mir verankert, dass ich vor Beendigung der notwendigen Aufgaben keinerlei Freude zulassen kann. Die Schlussfolgerung ist: Wenn ich nicht alle Aufgaben geschafft habe, so wird aber auch keine Erholung zugelassen.

Prognosen zum Lehrkräftemangel – Was bringen Zahlen?

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Fast überall herrscht ein Mangel an Lehrkräften

Abbildung 1: Prognosen zum Lehrkräftemangel (Quelle: iwd, 2022)

Dass neben anderen Ländern auch in Deutschland erhebliche Probleme bestehen, die zur Verfügung stehenden Stellen für Lehrkräfte zu besetzen, ist bekannt. Zu Beginn dieses Schuljahres 2022/23 schätzte der Deutsche Lehrerverband, dass bis zu 40.000 Lehrkräfte fehlten (cf. News4Teachers.de). In Abbildung 1 sind diesbezüglich genauere Prognosen für die nächsten Jahre zu sehen. Durch das Fehlen von Lehrkräften komme es immer wieder zu „Unterrichtsausfällen, gekürzten Stundenplänen, gestrichenen Zusatzangeboten“ (ibid.) (siehe hierzu auch Abbildung 2, die das Ganze humoristisch darstellt).

Die Weihnachtsfeiertage – Endlich Ruhe im Kopf

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Abstand

Weihnachtsgrüße

Wie bereits aus meiner Willkommensseite hervorgeht, lebe und unterrichte ich in der Elfenbeinküste. Bisher bin ich zu den Weihnachtsfeiertagen aber stets wieder nach Deutschland gereist, um insbesondere meine Familie zu sehen. Zu den Feiertagen kommt noch ein weiterer festlicher Anlass im Anschluss daran hinzu: der Geburtstag meiner Großmutter. Zwar kommt diese Anzahl an Festlichkeiten mitunter einem Marathon gleich, der einem nicht wirklich viel Zeit für Ruhe gönnt. Dennoch merke ich, wie mir die Entfernung zur Schule gut tut.

Morgens halb 10 in… der Schule

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Die Ernährung im Schulalltag

In der Vergangenheit habe ich hier bereits mehrere Rezepte veröffentlicht, die ich selbst kreiert habe und die mir im Schulalltag helfen, nicht völlig ausgehungert durch den Tag zu gehen. Denn wie ich bereits in jenen Artikeln „Raus aus der Schokifalle – Ernährung im Unterrichtsalltag“, „Gerichte für den Schulalltag – Gefülltes Pita-Brot“ und „Gerichte für den Schulalltag – Kartoffelpuffer 3.0“ beschrieb, kommt eine ausgewogene Ernährung im Arbeitsalltag vieler Lehrkräfte oft zu kurz.

Schule als Klimasünderin? – Thema: Papierverschwendung

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Notenkonferenzen = Papierverschwendung?

Wie es das Ende eines Trimesters oder Schulhalbjahres – je nachdem, in welchem Schulsystem man arbeitet – so an sich hat, folgen auf den Notenschluss stets auch die Notenkonferenzen. Ich mag mich irren, aber es scheint sich wohl kaum eine Lehrkraft auf diese Termine zu freuen. Auch ich gehöre zu denjenigen, die mit Grausen an diese Termine denken. In dieser und der vergangenen Woche hatte ich nun an diesen Terminen teilzunehmen.

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