„Bitte beschreibt das folgende Bild.“ Was sich als äußerst simpel anhören mag und für manche Schüler*innen mitunter vielleicht als langweilig gesehen wird, ist dennoch ein ausgesprochen wichtiger Aspekt einer jeden Unterrichtsstunde. Es handelt sich hierbei um den Stundenbeginn. Man könnte diesen Moment sogar fast schon als den essentiellsten Moment des Unterrichts bezeichnen, denn so wie eine Unterrichtsstunde beginnt, so verläuft diese oftmals auch.
Autor: Laerari Seite 15 von 17
Beim Erlernen einer Fremdsprache ist gerade zu Beginn ein vermehrtes Aufkommen von Fehlern selbstverständlich und unumgänglich – sowohl in der Formulierung als auch in der Aussprache. Natürlich gilt es hier, die Schüler*innen auf die richtige Aussprache hinzuweisen und diese auch im Nachhinein immer wieder zu wiederholen.
Da wir Lehrkräfte oftmals eine Vielzahl an Bewertungen haben, ist es oftmals eine Erleichterung, wenn bereits während des Unterrichtsgeschehen benotet werden kann. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Schüler*innen eine Rede halten. Als Lehrkraft gilt es hierfür ausreichend gerüstet zu sein. Idealerweise bringt man bereits eine Bewertungshilfe zum Unterricht, die ausreichend klar, aber gleichzeitig detailliert genug ist.
Am Ende eines Schulhalbjahres hat mit Sicherheit jede*n schon einmal eine leichte Panik gepackt, da mündliche Noten zu geben waren. Insbesondere zu Beginn des Lehrberufs strömen so viele Dinge auf einmal auf einen ein. Da weiß man gar nicht, wo man zuerst beginnen soll. Im Handumdrehen gilt es dann bereits, die mündlichen Noten zu vergeben. Schnell wird hier dann nach Gefühl benotet.
Die Zielsprache im Fremdsprachenunterricht. Diese bringt doch so einige Tücken mit sich. Selbstverständlich sollte die Fremdsprache so gut es geht durchgängig eingesetzt werden. Dies gilt auch für Aufgabenstellungen in Klassenarbeiten. Mir wurde einst gesagt, dass das Verständnis von Aufgabenstellungen nunmal auch zur Leistung der Schüler*innen zählt.
Inhalte selbst erstellen. In diesem Bereich streiten sich die Geister. Von Lehrkräften über Fachleiter*innen bis hin zu (Fachdidaktik-)Dozenten an der Universität gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Darf man selbst Texte für den Unterricht erstellen oder nicht? Ich vertrete die Meinung: Ja, man darf.
Musik im Fremdsprachenunterricht
? Fremdsprachen lassen sich selbstverständlich auf vielfältige Art vermitteln. Statt nur mit dem Lehrwerk zu arbeiten, ist es für die Schülerschaft interessanter, wenn diese Form des Lernens mit anderen unterfüttert oder auch mal gänzlich ersetzt wird. Dabei bietet sich neben (Kurz-)Filmen, (Kurz-)Geschichten, Gedichten und dergleichen auch der Rückgriff auf die Musik an. Diese weckt erwiesenermaßen Emotionen in uns, wodurch die Arbeit mit der Fremdsprache besser im Gehirn verankert wird. Dies liegt unter anderem daran, dass die Sprache mit einer Melodie kombiniert ist. Entspricht diese dazu noch ungefähr dem von den Schülern*innen bevorzugten Musikgenre, so fällt eine Verknüpfung mit dem Vorwissen noch leichter.
Mitunter bitten Schüler*innen die Lehrperson darum, etwas zu verändern, beispielsweise, die Vokabelliste für den anstehenden Test zu kürzen, das Datum für eine Klassenarbeit zu ändern oder aber ein Thema völlig umzuschmeißen. Machen Sie nie den Fehler, diesem Bitten spontan nachzugeben. Allzu oft folgt im Anschluss an die Stunde die Erkenntnis, dass dies eine Fehlentscheidung war. Zu diesem Zeitpunkt kann man dies jedoch nicht mehr revidieren. Im Verlauf der eigenen Planung hat man sich schließlich etwas dabei gedacht und somit sollte man auch dabei verbleiben.

(letzter Zugriff: 26. Februar 2021)
Was ich als einen der schlimmsten Aspekte in meinem Leben als Lehrerin erfahren musste, ist mein unterschwelliger Wunsch, die „perfekte“ Lehrerin zu sein – was immer das auch sein mag. Immer wieder muss ich den Tatsachen ins Gesicht schauen, dass dies einfach nicht existiert.
Der Punkt des Classroom Managements ist ein Bereich, in dem ich selbst nach wie vor Probleme habe. Allgemein sollte die Lehrkraft im Zentrum des Unterrichtsgeschehens stehen und dieses untere Kontrolle haben. Genau das ist jedoch oftmals das Problem. Jede Klasse hat ihre Eigenarten und individuellen Probleme. Das ist unabhängig von der Schulform der Fall; in Schulen mit Schülern*innen aus schwierigen Verhältnissen, aber auch Privatschulen, in denen ich doch mehr Wohlstandsverarmung gesehen habe.
